Bibel und Gesangbuch sind die Quellen für unser Gemeindeleben im
Gottesdienst und unter der Woche. Die basalen (grundlegenden) Lebensäußerungen
in unserer Gemeinde sind Gottesdienst, Unterricht und Seelsorge. Ein besonderes
Gewicht hat die Predigt.
Wir sind Kirche mit, für und neben anderen.
Wir sind offen für Jeden aber nicht für Jedes.
Wir sind Gemeinde für aktive und passive Christen. Wir versuchen auch
Menschen, für die Kirche und Glauben ein Lebensfeld unter anderen ist, das
Gefühl zu vermitteln, dass sie ganz dazu gehören, d.h. wir sind Gemeinde nicht
nur für Aktive.
Die Eberhardskirche ist offen für verschiedene Ausprägungen, das Evangelium
zu kommunizieren. Sie will keine Ausnahmegemeinde sein und keine religiöse
Monokultur bedienen.
Die unterschiedlichen sozialen und religiösen Lebenswelten im Stadtteil
bleiben nicht außen vor. Sie nehmen je und je Gestalt an in den verschiedenen
Aktivitäten und Kreisen der Gemeinde.
Wir bemühen uns, mit Geld sparsam umzugehen: Deputate zusammenlegen,
Reparaturen kostengünstig abwickeln und dergl.
1. Aufgrund der Gegebenheiten in unserer Gemeinde sehen wir unsere Stärken besonders in:
- Wahrnehmung sozialdiakonischer Aufgaben, Gemeinwesenarbeit, (sozialer
Brennpunkt: Stuttgarter Straße, Arbeitslosentreff, Freitag-Mittagessen)
- Kirchenmusik (Kantorei, Liturgie, Gemeindegesang a cappella, musikalische Matinee, Flötenunterricht)
- frauenspezifische Interessen an religiösen Fragen (Frauenkirch am Eck),
- Ökumene mit St. Michael (Palmsonntag, Kirch am Eck, Gottesdienst im Grünen, ökumen. Stammtisch, etc.)
- Bewahrung der Schöpfung (Umweltaudit)
- niederschwellige Angebote für kirchliche Randsiedler (Schwof im Hof,
Neujahrsempfang, Offene Jugendarbeit im Französischen Viertel (Bodega, Kirch am Eck)
- Unterstützung der U-Haftseelsorge und regelmäßige Kontakte zu der Gefangenenhilfsorganisation
Amnesty International (Briefe gegen das Vergessen)
2. Als Zielgruppen sprechen wir besonders an:
- sangesfreudige Kinder (Kinderchöre)
- Menschen in Lebenskrisen (Langzeitarbeitslose, Aidswohngruppe, Männerwohnheim)
- Russlanddeutsche Aussiedler (regelmäßiger Bibelkreis)
3. Wir lassen uns von gelungenen gottesdienstlichen Formen und Wegen der
Mitarbeitergewinnung anregen.
4. Wie bisher delegieren wir gerne Dienste an:
- Kirchenpflege
- Familienbildungsstätte
- Diakoniestation
- Motette
- Studentenpfarramt
- Psychologische Beratungsstelle
- Kirche am Markt (Kirche in der Stadt)
- u.s.w.
5. Stellvertretend auch für andere Tübinger Gemeinden machen wir folgende
Angebote:
- Samstagabendgottesdienst in der Kirch am Eck
- Frauenkirch am Eck (siehe oben 2.)
- Theatergruppe
- Mittagstisch am Freitag
- Freitagabendgebet (Vesper)
(Ergebnis der KGR-Sitzung vom 22. Juli 2005)